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Seit Anfang des Jahres wird das AmF mit dem Projekt „Muslimische Frauen für mehr Teilhabe “ von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Um das Projekt zu koordinieren und durchzuführen, hat das AmF ein Büro eingerichtet, in dem zwei Mitarbeiterinnen für Fragen zum Projekt zur Verfügung stehen.

Das Team

Naima Niazy ist seit etwa zwei Jahren im AmF aktiv und Mitglied in der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit. Dabei verwaltete sie die Webseite und Facebookseite und schrieb hin und wieder Zusammenfassungen zu Gerichtsurteilen oder wissenschaftlichen Studien. Sie studierte molekulare Biomedizin und war mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der naturwissenschaftlichen und klinischen Forschung tätig, zuletzt als Leiterin einer Juniorgruppe. Seit Juli 2019 ist sie Projektleitung des Projekts „Muslimische Frauen für mehr Teilhabe“.

Nardin Maarouf ist seit März 2019 studentische Hilfskraft im Aktionsbündnis muslimischer Frauen. Sie befindet sich zurzeit in den letzten Zügen ihre Jura Studiums und hat sich in diesem Rahmen unter anderem auch mit dem religiösen Wertewandel im Grundgesetz beschäftigt. Weiterhin absolvierte sie ein Praktikum im deutschen Bundestag und war Stipendiatin des Avicenna Studienwerks. Ehrenamtlich engagiert sie sich im internationalen Sportclub Alhilal in Bonn e. V. als Jugendwartin.

gefördert durch:

Ein neues Jahr hat begonnen und das AmF wird stolze zehn Jahre alt. Unsere bisherige Arbeit und unsere Pläne für die Zukunft haben auch andere beeindruckt: Wir erhalten für die kommenden beiden Jahre eine Projektförderung der Robert-Bosch-Stiftung. Aktuell steht die Sichtung der Bewerbungen für eine Projektleitungsstelle und eine studentische Hilfskraft, die Suche nach Büroräumlichkeiten und die Projektplanung an, aber wir möchten uns doch auch die Zeit für einen Rückblick auf die Aktivitäten des letzten Jahr nehmen.

Unsere wichtigsten Aktivitäten im Überblick:
Eindeutige Positionierung des Deutschen Frauenrats gegen Kopftuchverbote
Positives Positionspapier der EfiD zum Kopftuch
CLAIM und Tag gegen Antimuslimischen Rassismus
Weiterer Einsatz gegen Diskriminierung
Wahlprüfsteine für die Hessische Landtagswahl und politische Aktivitäten
Festakte und Ehrungen
Deutsche Islamkonferenz
Mitgliederversammlung 2018

 

Eindeutige Positionierung des Deutschen Frauenrats gegen Kopftuchverbote

Ein großer Schritt war die Entscheidung, bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates zwei Anträge zu stellen. Der Deutsche Frauenrat (DF) ist die größte Frauenlobbyorganisation in Deutschland; sie wird staatlich gefördert und bei allen Frauenthemen von der Politik gehört. Dem DF gehören 60 Verbände und Vereine an, von denen wir vermutlich der kleinste sind und die größten mehrere Millionen Mitglieder haben. Unsere beiden Anträge "Aufhebung gesetzlicher Kopftuchverbote zur Sicherung der Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt" und "Unterstützung muslimischer Frauen und Mädchen zur Verwirklichung einer selbstbestimmten Lebenspraxis" wurden auf der Mitgliederversammlung angenommen. In den publizierten Beschlüssen der Mitgliederversammlung heißt es entsprechend: "Der Deutsche Frauenrat spricht sich gegen gesetzliche Kopftuchverbote aus, die die Teilhabe muslimischer Frauen auf dem Arbeitsmarkt oder auch in Teilen des Ehrenamts einschränken oder ihnen den Zugang zu einzelnen Berufen oder ganzen Berufsbereichen völlig verwehren. Dort, wo gesetzliche Kopftuchverbote in Ausnahmefällen beibehalten werden, müssen sie verfassungsrechtlichen Vorgaben genügen." Und: "Der Deutsche Frauenrat spricht sich dafür aus, Maßnahmen zu ergreifen, die muslimische Frauen und Mädchen bei der Verwirklichung einer selbstbestimmten Lebenspraxis unterstützen. In den Bildungseinrichtungen sollen altersgerecht Fragen der Religionsfreiheit, der Gleichberechtigung, der freien Berufswahl usw. diskutiert werden. Es ist deutlich zu machen, dass das Diskriminierungsverbot von zentraler Bedeutung für eine Gesellschaft ist, die die Menschenrechte als ihre Wertegrundlage beansprucht. Dazu gehören auch bundesweit niedrigschwellige, finanziell ausreichend ausgestattete Hilfs- und Unterstützungsangebote."

 

Positives Positionspapier der EfiD zum Kopftuch

2017 waren wir zur Mitgliederversammlung der Dachorganisation der evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) eingeladen, um dort zum Thema Kopftuch zu referieren. EFiD hat im Januar 2018 ein umfangreiches, sehr differenziertes und positives Positionspapier zum Thema Kopftuch herausgebracht, das sich ausdrücklich gegen Verbote ausspricht und auch den kolonialen Hintergrund der Debatte mit beleuchtet. Darin heißt es: „Tatsächlich aber sagt das Tragen eines Kopftuchs an sich nichts darüber aus, ob die Trägerin unterdrückt wird oder emanzipiert ist. Wer für Empowerment, Emanzipation und Gleichberechtigung für Frauen eintritt und arbeitet, sollte sich erinnern: Keine Frau ist jede Frau. Es galt und gilt zu akzeptieren und zu respektieren, dass es für jede Frau(enbewegung) unterschiedliche Wege zur Gleichberechtigung gibt.
 

CLAIM und Tag gegen Antimuslimischen Rassismus

Als Mitglied von CLAIM nahmen Vertreterinnen des AmF an drei Netzwerktreffen teil. CLAIM ist ein Netzwerk gegen antimuslimischen Rassismus, das sich durch Lobbyarbeit und die Bündelung von Kompetenzen und Interessen verschiedenster Organisationen und Verbände öffentlichkeitswirksam gegen Islamfeindlichkeit aufstellt und das Ausmaß von Diskriminierung sichtbarer machen möchte. Die Allianz steht auf einer breiten Basis von muslimischen und nicht-muslimischen Organisationen (letztere stellen die Mehrheit). Der bisherige Austausch hat gezeigt, dass CLAIM eine hervorragende Arbeit darin leistet, die bereits bestehenden Kompetenzen, Erfahrungen und Arbeitsschwerpunkt der einzelnen Organisationen für die Mitgliedsorganisationen sichtbar zu machen, zu kommunizieren, sie zu bündeln und dadurch zu stärken.


Anlässlich des Tages gegen Antimuslimischen Rassismus (1. Juli; Todestag von Marwa El-Sherbini) hat CLAIM Lichtinstallationen in verschiedenen Städten initiiert. Das AmF hat sich ebenfalls mit einer kleinen Aktion beteiligt: Unter dem #SilberstreifAmHorizont konnten Geschichten von Zivilcourage und Hilfe in Situationen, in denen Menschen von anti-muslimischem Rassismus betroffen waren, erzählt werden. Angesichts vieler Negativnachrichten ist es umso wichtiger, die Geschichten derjenigen zu erzählen, die es nicht akzeptieren, dass Anfeindungen zum Alltag gehören, die sich rassistischer oder islamfeindlicher Diskriminierung entgegenstellen oder es schlicht nicht hinnehmen wollen, bestimmte Aussagen ohne Widerspruch im Raum stehen zu lassen. Die Geschichten derjenigen, die andere in Schutz nehmen, nicht, weil diese den Schutz unbedingt brauchen, sondern weil es das einfach Zeit ist, nicht länger stumm zu bleiben, müssen publik gemacht werden, denn sie stärken und ermuntern auch andere, nicht länger zu schweigen.
 

Weiterer Einsatz gegen Diskriminierung

Der Berliner Senat hat beschlossen, das Landesantidiskriminierungsgesetz zu überarbeiten; dazu hatten unterschiedliche Organisationen die Möglichkeit, den Gesetzesentwurf zu kommentieren; zudem hatten wir uns einer gemeinsamen Stellungnahme von 22 anderen Akteuren im Antidiskriminierungsfeld angeschlossen.

Im November leiteten Shabana Ahmed und Gabriele Boos-Niazy in Frankfurt im Rahmen der Tagung „Stigma Kopftuch“ (Fachtag der Bildungsstätte Anne Frank) einen sehr gut besuchten Workshop.

Die Beratung von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern bei Diskriminierungsfragen wurde wie jedes Jahr kontinuierlich fortgesetzt.
 

Wahlprüfsteine für die Hessische Landtagswahl und politische Aktivitäten

Anlässlich der hessischen Landtagswahl haben wir uns einer Initiative von Antidiskriminierungsgruppen angeschlossen. Dazu formulierten wir spezifische Wahlprüfsteine, die an die Parteien verschickt und von ihnen beantwortet wurden.

Daneben unterhielt das AmF Kontakte zu politischen Akteur*innen, um unsere Sichteise auf Frauen- und Religionspolitische Themen zu vertreten, beispielweise durch die Teilnahme an der Bewegung #unteilbar, die am 13. Oktober eine Großdemonstration in Berlin mit über 240.000 Teilnehmenden organisierte.

Als einziges Bundesland hält Berlin noch an einem weitreichenden Kopftuchverbot fest – das hatte uns veranlasst Mitglied im Bündnis #Gegen Berufsverbot zu werden und uns dort aktiv mit unserem Wissen, das wir bundesweit gesammelt haben, einzubringen.

Festakte und Ehrungen

Gabriele Boos-Niazy war der Einladung nach Berlin zum Festakt zum 100jährigen Jubiläum der Einführung des Frauenwahlrechts gefolgt. Die Feierlichkeiten fanden in den sehr schönen Räumlichkeiten des Historischen Museums statt. Sie wurden mit der 1910 von der britischen Frauenrechtlerin Ethel Smyth komponierten Hymne „March of the Women“ eröffnet. Es folgte ein sehenswerter Kampagnenfilm zum historischen Hintergrund des Frauenwahlrechts und eine Rede der Familienministerin Franziska Giffey. Insgesamt war es eine Veranstaltung, die zeigte, dass Frauen unterschiedlicher Herkunft oder Weltanschauung gemeinsame Interessen haben. Die Gesellschaft hat sich verändert - wir sind da, wir bringen uns ein und wir wollen mitmischen.






Anlässlich des 10. Geburtstags von Nafisa haben die Gründerinnen Kathrin Klausing und Silvia Horsch (beide auch langjährige AmF-Mitglieder) 10 muslimische Frauen für ihre Arbeit ausgezeichnet. Es war natürlich besonders schön zu sehen, dass 6 der geehrten Frauen auch AmF-Mitglied sind.

Deutsche Islamkonferenz

Zur Eröffnungsveranstaltung (28.-29.11.18) der vierten Runde der Deutschen Islamkonferenz war das AmF erstmals als Verein geladen; zuvor nahm unser langjähriges Vorstandsmitglied Tuba Isik als Einzelperson teil.
Innenminister Seehofer sagte erstmals: "Muslime gehören zu Deutschland. Muslime haben selbstverständlich die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten wie alle Bürger dieses Landes und daran kann es wohl keinen vernünftigen Zweifel geben." Im Rest der Rede war dann viel von Werten und Gesetzen die Rede und in verschiedenen Variationen tauchte die Kernfrage, die die DIK beantwortet werden soll, auf: „Wie lassen sich der muslimische Glaube und die mit ihm verknüpften Überzeugungen und Bräuche mit der in Deutschland gewachsenen Kultur und den Werten unserer Gesellschaft im Alltag besser in Einklang bringen?
 

Mitgliederversammlung 2018

Am 18. November fand die 9. AmF-Mitgliederversammlung statt, der in diesem Jahr ein Podiumsgespräch mit dem Titel „Vielfältiges Engagement - wie schöpfen wir Kraft?“ mit interessanten AmF-Mitgliedern – voranging. Im Rahmen des Podiumsgespräch sprachen die Teilnehmerinnen verschiede Aspekte des (ehrenamtlichen) Engagements muslimischer Frauen an, berichteten über ihre Erfahrungen, Schwierigkeiten und Lösungen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen starte die Mitgliederversammlung – wie üblich mit der Begrüßung und den Regularien. Es folgte der Bericht des Vorstandes zu den Highlights der AmF-Aktivitäten des letzten Jahres. Im Ausblick wurde über die Teilnahme an der Deutschen Islamkonferenz gesprochen und über den Projektantrag an die Robert-Bosch-Stiftung, der dem AmF eine zweijährige Förderung beschert hat. Zu den geplanten internen Maßnahmen gehört der Aufbau eines Expertinnenpools, die Verbesserung der Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit und der internen Vernetzung. Außerdem wird eine Verwaltungsstruktur aufgebaut. Bei der Vorstandswahl wurden Shabana Ahmed, Maryam Kamil Abdulsalam, Meryam Meguenni-Lfakir, Gabriele Boos-Niazy, Katja Schöneborn, Maisa Tarakji und Maryam Brigitte Weiß einstimmig wiedergewählt.

Beim Podiumsgespräch am Vormittag geben (von links nach rechts) Leila Momen, Marlies Wehner, Shabana Achmed (Moderation), Mona Kheir El Din, Maisa Tarakji und Maryam Kamil Abdulsalam wertvolles Input.
Beim Podiumsgespräch am Vormittag geben (von links nach rechts) Leila Momen, Marlies Wehner, Shabana Achmed (Moderation), Mona Kheir El Din, Maisa Tarakji und Maryam Kamil Abdulsalam wertvolles Input.

Die anwesenden Mitglieder lauschen andächtig dem Podiumsgespräch.

Die Vorstandsvorsitzende Grabriele Boos-Niazy trägt aus der Mitgliederversammlung die Tätigkeiten des letzten Jahres vor.
Die Vorstandsvorsitzende Grabriele Boos-Niazy trägt aus der Mitgliederversammlung die Tätigkeiten des letzten Jahres vor.

Wie jedes Jahr gab es die unglaublich leckeren Kuchen des BFMF.
Wie jedes Jahr gab es die unglaublich leckeren Kuchen des BFMF.

Am 06.12.2018 nahmen zwei AmF Mitglieder am 23. Forum Migration der Otto-Benecke-Stiftung (OBS) „Migration als neue Normalität!? Chancen und Herausforderungen im Einwanderungsland Deutschland“ teil. Das Ziel des Forums mit ca. 250 Teilnehmenden war die Einordnung der Migration in den nationalen sowie internationalen Zusammenhang in Hinblick auf die Zukunft für den Arbeitsmarkt. Es wurde festgestellt, dass hier mehr Fragen als Antworten existieren und ein gesellschaftlicher Diskurs verstärkt werden muss.

Im Vortrag von Prof. Dr. Peter Graf von Kielmansegg mit dem Titel „Nachdenken über Migration“ wurde die These vertreten, das Jahr 2015 habe die größte Polarisierung der Gesellschaft seit 70 Jahren hervorgerufen. Das habe eine dauerhafte und fundamentale Änderung der BRD verursacht.

Anschließend wurde das Eckpunktepapier von Helge Lindh (MdB) und Dr. Cornelia Schu zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten diskutiert. Das Eckpunktepapier beinhaltet Regelungen zur Anwerbung, Vereinfachung der Regeln, gesellschaftliche Selbstverständlichkeit, Reduzierung der illegalen Migration sowie die Aktivitäten Deutschlands. Frau Dr. Schu machte zunächst deutlich, dass aufgrund des demografischen Wandels (im Jahre 2030 werden 38 % der Bevölkerung über 50 Jahre alt sein) Deutschland ein Fachkräftemangel droht. Insbesondere in den Bereichen Technik, Bau, Gesundheit und Pflege. Daraus folgert sie, dass die Zielgruppe des geplanten Gesetzes qualifizierte Migranten unterhalb des Akademikerniveaus ist. Insgesamt deckt das Einwanderungsgesetz jedoch nur einen minimalen Teil dessen ab, was als Migrationsgesetzgebung bezeichnet werden kann und erfasst nur den Teil der Migranten, die Deutschland sich nach seinem Bedarf aussucht.

Danach wurden auf einem Podium die Auswirkung des Fachkräftemangels auf die Wirtschaft und die Gesellschaft durch Vertreter der IHK, Kreishandwerkerschaft und dem Vorstand Pflege und Patientenservice der Uniklinik Bonn dargestellt. Herr Hindenberg als Geschäftsführer der IHK Bonn forderte explizit Offenheit bei der Einstellung gegenüber kopftuchtragenden Frauen – ein Lichtblick.

Der von Prof. Aladin El-Mafaalani angekündigte Abschlussvortrag wurde leider krankheitsbedingt abgesagt. Seine Thesen können in seinem Buch „Das Integrationsparadox - Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt“ nachgelesen werden.

Das Aktionsbündnis gehört zu den ErstunterzeichnerInnen der Bewegung #unteilbar, die am 13. Oktober eine Großdemonstration in Berlin organisiert und ein klares Zeichen für eine offene und freie Gesellschaft setzt: Solidarität statt Ausgrenzung! Die Demonstration wird ab 13 Uhr am Alexanderplatz beginnen, die Versammlung läuft ab 12 Uhr.

„Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt. Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden.“, heißt es im Aufruf. Den vollständigen Text könnt ihr hier https://www.unteilbar.org/aufruf/ nachlesen und auch als Einzelperson unterzeichnen.

Mitte November wurden aus über 180 Projekten 6 vorbildliche von einer Jury ausgewählt und prämiert.
Wir freuen uns ganz besonders, dass maßgebliche Initiatorinnen der beiden ersten Preisträger Mitglied bei uns sind.
Der erste Preis ging an den Internationalen Sportclub AlHilal in Bonn, der seit langen Jahren im Bereich Schwimmen tätig ist, und jetzt mit einem an der Vielfalt orientierten Fußballprojekt seine Bandbreite erweitert.

Den zweiten Preis erhielt das Projekt muslimische-stimmen.de. Die im Sommer 2005 gegründete Initative gibt Muslimen die Möglichkeit sich selbst zu aktuellen Themen zu äußern und so auch die unterschiedlichen Vorstellungen innerhalb der Muslimischen Gemeinschaft zu diskutieren und sichtbar zu machen.